Personal Branding: die ersten Schritte

Trust ConceptDieser Blog ist die logische Konsequenz und das Fortschreiben meiner bisherigen Blogs zum Thema Selbsterkenntnis. In diesen beschrieb ich, wie wichtig das Reflektieren und die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen, mit dem Fremdbild und dem Selbstbild ist, und wie die Überzeugungen, Einstellungen und unsere Werte, schlussendlich unser Verhalten beeinflussen.

Sein – heisst wahrgenommen werden!

Ich suche nicht – ich werde gefunden!

„Während insbesondere die Amerikaner dem Selbstmarketing schon lange grosse Aufmerksamkeit schenkten, fristete die gezielte Eigenwerbung in unseren Breitengraden ein Schattendasein. Harte Arbeit, Leistung und Bescheidenheit galten bei uns lange als Tugenden – und tun es heute noch. Und das nicht zu Unrecht, denn Qualität ist immer noch eine wichtige Voraussetzung fürs Geschäft. In den letzten Jahren ist jedoch die Erkenntnis gereift, dass voller Arbeitseinsatz alleine nicht mehr reicht, um beruflich erfolgreich zu sein. Denn was nützen mir die grössten Erfolge, wenn niemand sie beachtet? Wie will ich trotz bester Qualifikationen den Zuschlag für meinen Traumjob erhalten, wenn keiner von meinen Fähigkeiten weiss? Und wie kann ich Kunden gewinnen, wenn diese mich und mein Angebot gar nicht wahrnehmen?“ (aus Profil macht Karriere von Frau Dr. Petra Wüst, Orell Füssli Verlag, ein sehr empfehlenswertes Buch).

Werden Sie zu Ihrer eigenen Marke! Schärfen Sie Ihr Profil! Heben Sie Ihre Einzigartigkeit hervor! Erfolgreiche Persönlichkeiten kommunizieren klar und deutlich wofür Sie stehen, auch mit Ihren Ecken und Kanten. Sie sind authentisch. Dies schafft Vertrauen und Identität, man kann diese Menschen einordnen und besser Verstehen. Es verschafft einem Glaubwürdigkeit und Reputation.

Zudem schafft das arbeiten an der eigenen Marke mehr „personal-content“, es stärkt das Selbstvertrauen, mehr Selbstvertrauen gleich mehr Charisma, mehr Charisma gleich grössere Wirkung mit dem was ich tue und sage.

In der Sprache des Internets: ein guter Content bewirkt mehr Follower, umso grösser ist der Erfolg.

Die ersten Schritte zum Personal Branding:

1. Das einzigartige Verkaufsversprechen (USP)

Hier beantworte ich die Fragen: Wer bin ich? Was macht mich aus? Worin bin ich gut? Was stelle ich dar? Was sind meine grössten Stärken? Was will ich damit erreichen? Damit heben Sie sich von der Masse ab. Man kann sich von Ihnen ein gutes Bild machen.

2. Unsere Emotionen (Emotional Selling Proposition ESP)

Was sind unsere liebsten, gelebten und erlebten Emotionen?  Was ist Ihr innerer Leuchtturm: was sind Ihre Überzeugungen, Einstellungen, gelebten Werte? Ihre liebsten Hobbies? Lasst die Menschen daran teilhaben. Es geht um den Aufbau von nachhaltigen Beziehungen, schaffen von Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

3. Welches Ziel will ich wie und wann erreichen?

Formulieren Sie es nach der SMART-Regel. In welchen Business will ich tätig sein? Was soll den Menschen  bei meinem Namen in den Sinn kommen? Wo ist mein Markt? In welchem Zeithorizont will ich meine Ziel erreichen

4. Definieren Sie Ihre Zielgruppe.

Ordnen Sie Ihre Zielgruppe nach Wichtigkeit ein. Welche Menschen sind für mich relevant? Wo und wer sind die „Influencer“, die für meine Zielerreichung wichtig sein können?

5. Was ist mein Leistungsangebot?

Nach dem Motto: Tue Weniges – dafür aber konzentriert nach Deinen Stärken!

Wo bin ich wirklich gut? Mit welchen Leistungen hebe ich mich ab? Worin besteht mein Mehrwert für den Kunden? Wie schaffe ich WIN/WIN Situationen beim Kunden?

6. Definieren Sie die Ausgestaltung der Beziehungen

Jeder Mensch ist einzigartig. Hören Sie zu. Es ist ein nehmen und geben. Beginnen Sie zu Netzwerken. Haben Sie keine Scheu! Die entsprechenden Internetplattformen sind dazu ein gutes Hilfsmittel, besser ist aber immer noch der persönliche Augenkontakt und das persönliche Gespräch.

7. Definieren Sie Ihr Verhalten

Seien Sie authentisch. Schaffen Sie Verbindlichkeiten. Lassen Sie Taten folgen.

Marco Fuhrer