Selbsterkenntnis: Kennen Sie Ihre Stärken und Schwächen?

Es bedarf der ehrlichen Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und den eigenen Schwächen

Es geht darum die eigenen Stärken zu stärken und den Einsatz der eigenen Schwächen zu vermeiden, oder zu umgehen. Es gehört heute dazu, dass man in Bewerbungsgesprächen nach den Stärken und Schwächen gefragt wird. Die meisten Antworten gehören heute zum Standardvokabular eines jeden Bewerbers wie: ehrgeizig, motiviert, teamorientiert, etc. Meistens sind Sie leere Worthülsen. Es geht um die Frage: wer bin ich? und nicht um die Frage: wer soll ich sein?. Es bedarf einer ehrlichen Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und mit den eigenen Schwächen. Beschreiben Sie, in welchen Situationen konnten Sie Ihre Stärken einsetzen und was war Ihr Erfolg damit und worin bestanden Ihre Misserfolge, was für Schwächen kamen dabei zu Tage. Was haben Sie dabei gelernt. Erfolgreiche Menschen verbinden Ihre Stärken mit den jeweils richtigen Situationen. Verwenden Sie dafür die SAR-Methode. SAR steht für Situation, Aktion, Resultat. Aufgepasst eine übertriebene Stärke kann rasch auch als Schwäche Ausgelegt werden. Z.B. grosszügig als verschwenderisch, willensstark als rücksichtslos, direkt als grob, etc.

Entwickeln Sie für den Umgang mit Ihren Stärken und Schwächen Ihre eigene Strategie, verwenden Sie dafür die SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen, Gefahren-Analyse)

SWOT Strategien 2

Diese Analyse hilft Ihnen, Situationen (z.b. eine neue Arbeitsstelle) zu finden, wo Sie Ihre Stärken einsetzen können. Chancen zu erkennen, um sich persönlich weiterzuentwickeln. Sie hilft Ihnen aber auch Schwächen abzubauen und Risiken zu vermeiden oder Ihnen auszuweichen. Sie erkennen damit auch Ihr Potenzial, Ihre noch nicht entwickelten Stärken. Sie können dazu eine Tabelle erstellen.

Marco Fuhrer

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