Frühlingserwachen: Ikigai

Erwachen, blühen, wachsen, Fruchtbarkeit, dies alles steht doch für Ostern. Ostern als Neuanfang, Neubeginn, erst aus der Bärenhöhle erwacht, den Kopf rausgestreckt und von den ersten, warmen Strahlen der Frühlingssonne erwärmt. So ergeht es zumindest mir, der eigentliche Jahresanfang beginnt bei mir im Frühling! Mein Jahresmotto für dieses Jahr heisst, Achtsamkeit, Achtsam sein mit mir, den Mitmenschen, der Natur, meiner Umgebung, in meiner beruflichen Tätigkeiten, in dem was ich tue und eben auch nicht mehr tue!

Ikigai eine Japanische Business Philosophie stellt dabei die richtigen Fragen, mit denen ich mich diese Ostertage auseinandersetzen will:

  • Was macht mir Spass?
  • Worin bin ich richtig gut?
  • Was braucht diese Welt?
  • Wofür würde man mich bezahlen?

Wie lauten Eure Antworten, auf diese Fragen?

Marco Fuhrer, Talentscout (Headhunter, Coach, Trainer, Experte in den Themen Leadership (Selbsterkenntnis, Selbstmanagement, Kommunikation, Teamführung, Konfliktmanagement)).

 

 

Mit dem 30 Sekunden Elevator Pitch in die Chef-Etage

Was ist ein Elevator-Pitch?

Wer bin ich? und wenn ja wie viele? (nach Richard David Precht).

Was will ich? Was will ich nicht? Was sind meine Stärken, was meine Schwächen? Was habe ich aus der Auseinandersetzung mit meinem Selbstbild und Fremdbild gelernt? Wie beeinflussen meine Werte und Überzeugungen mein Tun und Handeln? Was sind meine persönlichen Ziele, bis wann will ich Sie realisiert haben?

Das Beantworten dieser Fragen ist nicht einfach und wird durch die zunehmende Komplexität auf dieser Welt immer schwieriger. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen  hilft  uns aber Richtung und Orientierung zu geben und ist ein fortlaufender Prozess.

Bitte lesen Sie zuerst meine Blogs zu den Themen Selbsterkenntnis und Personal Branding, diese sind eine gute Basis um Ihren 30 Sekunden Werbespot (Elevator-Pitch) zu entwickeln! Für mich ist der 30 Sekunden Werbespot gleichbedeutend wie Ihr Marken-Mantra. Ihr Glaubenssatz!

Elevator Pitch kommt aus Amerika. Zur Aufzugspräsentation (Elevator Pitch auf Deutsch) können Sie sich folgende Geschichte vorstellen:

Sie befinden sich im Hauptquartier von Microsoft in Redmond/Seattle und warten vor dem Aufzug, Sie schauen sich um und der Zufall will, dass Bill Gates neben Ihnen steht. Die geschätzte Fahrtdauer beträgt 30 Sekunden. Es ist Ihre CHANCE! Wie schaffen Sie es, in 30 Sekunden seine Aufmerksamkeit zu gewinnen, damit er Sie zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch einlädt?

Einsatzgebiete für den Elevator Pitch

Ein 30 Sekunden Elevator Pitch kann Ihnen Türen öffnen: Sie möchten potenzielle Kunden am Telefon neugierig auf Ire Leistungen machen? Sie müssen an Messen oder Kongresse Ihr Angebot auf den Punkt bringen. Sie werden an einem Anlass gefragt was machen Sie beruflich? Sie möchten sich an einem Seminar kurz und wirkungsvoll vorstellen. Sie werden an einem Vorstellungsgespräch aufgefordert „erzählen Sie doch etwas über sich“.

Wie gehen Sie vor?

Ein guter Elevator Pitch basiert auf der Formel: AIDA (Attention: Aufmerksamkeit erzeugen, Ihr Angebot, was  bieten Sie Neues?, Interest: Interesse wecken, Ihr USP: Was unterscheidet Sie?, Desire: Verlangen auslösen, Ihr Nutzen: Wie profitiert der Kunde davon?, Action: Handlung provozieren, Ihr Appell: Jetzt beim Angebot zugreifen!)

Information geben

Geben Sie Ihrem Gegenüber den Vornamen und Namen und was Sie machen, d.h. Ihre Position und Funktion bekannt.

Bereits der erste Satz muss Sitzen

Er dienst dazu die Neugier Ihres Gesprächspartners zu wecken. Achten Sie darauf, den Blickkontakt zu halten, um Selbstbewusstsein auszustrahlen.

Setzen Sie Prioritäten

Holen Sie nicht zu weit aus, sondern kommen Sie direkt auf den Punkt. Bereiten Sie ein bis zwei Sätze vor, die Ihren Werdegang oder Ihre Idee zusammenfassen.

Stellen Sie das Besondere heraus

Was unterscheidet Sie? Was ist das Spezielle an Ihrem Angebot?

Gehen Sie auf Ihr Gegenüber ein

Wer ist Ihre Zielgruppe, Was interessiert diese und welchen Hintergrund bringen Sie mit? Welchen Mehrwert bieten Sie der Zielgruppe.

Drücken Sie sich verständlich aus

Überrollen Sie das Gegenüber nicht mit Zahlen und Fakten. Stellen Sie sicher, dass man Sie versteht.

Zeigen Sie Begeisterung

Begeisterung ist anstecken. Sind Sie begeistert und können glaubwürdig  zeigen, dass Sie für das, was Sie tun, übertragen sich diese positiven Gefühle weiter.

Seien Sie authentisch

Ein auswendig gelernter Text wirkt gekünstelt. Bringen Sie mit Sachkunde und etwas Humor Ihre Persönlichkeit mit ein.

Bitte kein Monolog

Geben Sie Ihrem Gesprächspartner auch die Chance sich einzuklicken.

Was ist der nächste Schritt

Was wäre der nächste Schritt für Ihr Gegenüber? Wird Ihr Gesprächspartner mitmachen?

Geben Sie Ihrem Gegenüber die Chance in Kontakt zu bleiben

Geben Sie Ihre Visitenkarte. Verabreden Sie sich zu einem ausführlichen Gespräch.

Schauen Sie sich auch den folgenden Youtube Beitrag an:

www.youtube.com/watch?v=DBiDwjomsUg

Marco Fuhrer

Selbsterkenntnis: Kennen Sie Ihre Stärken und Schwächen?

Es bedarf der ehrlichen Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und den eigenen Schwächen

Es geht darum die eigenen Stärken zu stärken und den Einsatz der eigenen Schwächen zu vermeiden, oder zu umgehen. Es gehört heute dazu, dass man in Bewerbungsgesprächen nach den Stärken und Schwächen gefragt wird. Die meisten Antworten gehören heute zum Standardvokabular eines jeden Bewerbers wie: ehrgeizig, motiviert, teamorientiert, etc. Meistens sind Sie leere Worthülsen. Es geht um die Frage: wer bin ich? und nicht um die Frage: wer soll ich sein?. Es bedarf einer ehrlichen Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und mit den eigenen Schwächen. Beschreiben Sie, in welchen Situationen konnten Sie Ihre Stärken einsetzen und was war Ihr Erfolg damit und worin bestanden Ihre Misserfolge, was für Schwächen kamen dabei zu Tage. Was haben Sie dabei gelernt. Erfolgreiche Menschen verbinden Ihre Stärken mit den jeweils richtigen Situationen. Verwenden Sie dafür die SAR-Methode. SAR steht für Situation, Aktion, Resultat. Aufgepasst eine übertriebene Stärke kann rasch auch als Schwäche Ausgelegt werden. Z.B. grosszügig als verschwenderisch, willensstark als rücksichtslos, direkt als grob, etc.

Entwickeln Sie für den Umgang mit Ihren Stärken und Schwächen Ihre eigene Strategie, verwenden Sie dafür die SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen, Gefahren-Analyse)

SWOT Strategien 2

Diese Analyse hilft Ihnen, Situationen (z.b. eine neue Arbeitsstelle) zu finden, wo Sie Ihre Stärken einsetzen können. Chancen zu erkennen, um sich persönlich weiterzuentwickeln. Sie hilft Ihnen aber auch Schwächen abzubauen und Risiken zu vermeiden oder Ihnen auszuweichen. Sie erkennen damit auch Ihr Potenzial, Ihre noch nicht entwickelten Stärken. Sie können dazu eine Tabelle erstellen.

Marco Fuhrer

Personal Branding: die ersten Schritte

Trust ConceptDieser Blog ist die logische Konsequenz und das Fortschreiben meiner bisherigen Blogs zum Thema Selbsterkenntnis. In diesen beschrieb ich, wie wichtig das Reflektieren und die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen, mit dem Fremdbild und dem Selbstbild ist, und wie die Überzeugungen, Einstellungen und unsere Werte, schlussendlich unser Verhalten beeinflussen.

Sein – heisst wahrgenommen werden!

Ich suche nicht – ich werde gefunden!

„Während insbesondere die Amerikaner dem Selbstmarketing schon lange grosse Aufmerksamkeit schenkten, fristete die gezielte Eigenwerbung in unseren Breitengraden ein Schattendasein. Harte Arbeit, Leistung und Bescheidenheit galten bei uns lange als Tugenden – und tun es heute noch. Und das nicht zu Unrecht, denn Qualität ist immer noch eine wichtige Voraussetzung fürs Geschäft. In den letzten Jahren ist jedoch die Erkenntnis gereift, dass voller Arbeitseinsatz alleine nicht mehr reicht, um beruflich erfolgreich zu sein. Denn was nützen mir die grössten Erfolge, wenn niemand sie beachtet? Wie will ich trotz bester Qualifikationen den Zuschlag für meinen Traumjob erhalten, wenn keiner von meinen Fähigkeiten weiss? Und wie kann ich Kunden gewinnen, wenn diese mich und mein Angebot gar nicht wahrnehmen?“ (aus Profil macht Karriere von Frau Dr. Petra Wüst, Orell Füssli Verlag, ein sehr empfehlenswertes Buch).

Werden Sie zu Ihrer eigenen Marke! Schärfen Sie Ihr Profil! Heben Sie Ihre Einzigartigkeit hervor! Erfolgreiche Persönlichkeiten kommunizieren klar und deutlich wofür Sie stehen, auch mit Ihren Ecken und Kanten. Sie sind authentisch. Dies schafft Vertrauen und Identität, man kann diese Menschen einordnen und besser Verstehen. Es verschafft einem Glaubwürdigkeit und Reputation.

Zudem schafft das arbeiten an der eigenen Marke mehr „personal-content“, es stärkt das Selbstvertrauen, mehr Selbstvertrauen gleich mehr Charisma, mehr Charisma gleich grössere Wirkung mit dem was ich tue und sage.

In der Sprache des Internets: ein guter Content bewirkt mehr Follower, umso grösser ist der Erfolg.

Die ersten Schritte zum Personal Branding:

1. Das einzigartige Verkaufsversprechen (USP)

Hier beantworte ich die Fragen: Wer bin ich? Was macht mich aus? Worin bin ich gut? Was stelle ich dar? Was sind meine grössten Stärken? Was will ich damit erreichen? Damit heben Sie sich von der Masse ab. Man kann sich von Ihnen ein gutes Bild machen.

2. Unsere Emotionen (Emotional Selling Proposition ESP)

Was sind unsere liebsten, gelebten und erlebten Emotionen?  Was ist Ihr innerer Leuchtturm: was sind Ihre Überzeugungen, Einstellungen, gelebten Werte? Ihre liebsten Hobbies? Lasst die Menschen daran teilhaben. Es geht um den Aufbau von nachhaltigen Beziehungen, schaffen von Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

3. Welches Ziel will ich wie und wann erreichen?

Formulieren Sie es nach der SMART-Regel. In welchen Business will ich tätig sein? Was soll den Menschen  bei meinem Namen in den Sinn kommen? Wo ist mein Markt? In welchem Zeithorizont will ich meine Ziel erreichen

4. Definieren Sie Ihre Zielgruppe.

Ordnen Sie Ihre Zielgruppe nach Wichtigkeit ein. Welche Menschen sind für mich relevant? Wo und wer sind die „Influencer“, die für meine Zielerreichung wichtig sein können?

5. Was ist mein Leistungsangebot?

Nach dem Motto: Tue Weniges – dafür aber konzentriert nach Deinen Stärken!

Wo bin ich wirklich gut? Mit welchen Leistungen hebe ich mich ab? Worin besteht mein Mehrwert für den Kunden? Wie schaffe ich WIN/WIN Situationen beim Kunden?

6. Definieren Sie die Ausgestaltung der Beziehungen

Jeder Mensch ist einzigartig. Hören Sie zu. Es ist ein nehmen und geben. Beginnen Sie zu Netzwerken. Haben Sie keine Scheu! Die entsprechenden Internetplattformen sind dazu ein gutes Hilfsmittel, besser ist aber immer noch der persönliche Augenkontakt und das persönliche Gespräch.

7. Definieren Sie Ihr Verhalten

Seien Sie authentisch. Schaffen Sie Verbindlichkeiten. Lassen Sie Taten folgen.

Marco Fuhrer